Konversionstherapie/-massnahmen Graubünden


Gerne weisen wir darauf hin, dass der Kanton Graubünden leider immer noch das Verbot von Konversionstherapien/-massnahmen ablehnt:

https://www.gr.ch/DE/institutionen/parlament/PV/Seiten/20220216AnfragePajic24.aspx

Anders der Kanton St. Gallen. Hier hat der Kanton die "Therapie von queer zu cis/hetero" längst verboten.


Meine Einschätzung: Natürlich helfen Verbote nur bedingt weiter. Dennoch darauf hinzuweisen, dass es bisher keine Beschwerden bezüglich Konversionsmassnahmen gibt entbehrt der Logik. Kinder und Jugendliche empfinden zu meinst alles, was ihnen passiert als gegeben und nicht änderbar. Erwachsene, welche Konversionstherapien besuchen, sind auf der Suche nach Hilfe und werden sich daher auch kaum selber beschweren! Dazu kommt, dass mir keine Beschwerdestelle für Konversionsmassnahmen im Kanton bekannt ist. Wo sollten sich die Opfer beschweren oder die Menschen, die solche Massnahmen entdecken?

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