Begriffsdefinition

LGBT, LGBTIAQ+, LGBTQI, LGBTIQ, LGBTIA-QUEER, QUEER (ETC.)

Hierbei handelt es sich um ein Kürzel. L steht für Lesbe oder lesbisch, G steht für Gay, Schwuler bzw. schwul, B steht für bisexuelle Menschen, T steht für Transgender oder Trans, I steht für Intergeschlechtlich oder inter, Q steht für queer oder questioning. Queer ist ein Sammelbegriff für Homo-, Bi- und Pansexuell, Asexuell, Intergeschlechtlich und Transgender. Queer ist als Sammelbegriff aber nicht abschliessend. Questioning bedeutet so viel wie – ich weiss es noch nicht oder wieso spielt mein Geschlechtsidentität oder meine sexuelle Identität eine Rolle. Im Deutschsprachigen Raum sind auch noch weitere, ähnliche Abkürzungen bekannt wie LSBT. Hier steht das S wieder für schwul oder Schwuler. Ebenfalls wird oft in diese Abkürzungen noch das A für asexuell, ace oder amourös ergänzt. Unter Queer hat auch Heterosexualität & Heteroromatik ihren Platz. Das Wort queer ist niemals ausgrenzend, sondern immer mit einschliessend!

 

 

CIS

Als cis Mensch werden Menschen bezeichnet, welche sich als das Geschlecht fühlen, welches ihnen bei der Geburt gesellschaftlich zugewiesen wurde. Cis ist das Gegenteil von trans.

 

 

GAY

Auch gay wir zunehmend als Sammelbegriff für Lesben & Schwule verwendet. Dies ist besonders in der englischen Sprache verbreitet.

 
Regenbogenflagge über Buchs SG
Regenbogengrafitti auf der Quaderwiese in Chur
Regenbogenherz
Regenbogenstein
 

BRAUCHT ES DENN IMMER NOCH EINEN VEREIN DER SICH FÜR LGBTIA-QUEERBELANGE EINSETZT?

JA! Als Lesbe, Schwuler, Bisexuelle*r, Trans*, Inter* oder Queer leben wir leider immer noch in einer zweigeschlechtlichen, heteronormativen, auf Männlichkeit aufgelegten Welt. Wenn über Geschlechter oder Gender gesprochen wird, wird dabei häufig nur an Mann und Frau gedacht. Wenn es um Familienplanung, Liebe & Beziehung geht, dreht sich alles um Beziehungen zwischen Mann und Frau. Wenn es um Chancengleichheit geht, haben es Männer oft einfacher.

In den letzten Jahren und Jahrzehnten gab es natürlich auch Fortschritte: Frauenwahlrecht, Genderdebatte, Ehe. Doch noch immer kommt es vor, dass queere Menschen nur auf Grund ihrer Genderidentität (Trans*, Inter*, Non-Binär) oder Beziehungspartner*innenwahl (Lesben, Schwule, Bisexuelle) ausgegrenzt, beleidigt und queere Symbole wie z.B. Regenbogenflaggen zerstört werden.


Nicht alle Ausgrenzung und Beleidigungen geschehen bewusst. Aber die Unbewussten verletzen und diskriminieren dennoch.

Ein Beispiel, dass vermutlich schon fast jeder queere Mensch erlebt hat, ist das Coming Out. Anders als bei heterosexuellen Cis-Menschen "müssen" wir Queers uns Outen, damit wir so leben können, wie wir sind. Mama und Papa gehen nunmal meist davon aus, dass ihr Sohn eine Frau, ihre Tocher einen Mann mit nach hause bringen wird. Oder das unser Geschlecht mit dem überein stimmt, welches bei der Geburt eingetragen wurde.

Und unser Coming Out endet nicht zu Hause im Privaten, sondern dauert ein Leben lang und streckt sich über alle Bereiche des Lebens. Wir müssen uns auch im öffentlichen Leben outen, z.B. wenn nach der Begleitung zum Weihnachtsanlass der Firma gefragt wird oder wenn es ums Thema "Kinder kriegen" (Familienplanung) geht. Als schwuler Mann kann es bspw. zu einer körperlichen Auseinandersetzung kommen, wenn man in der Disko einen anderen Mann anflirtet. 

Das erklärt, warum es zum heutigen Zeitpunkt immer noch Vereine für queeres Leben gibt und geben muss. Und natürlich muss es nicht nur/gibt es nicht nur den einen Verein. Wir Queers unterscheiden uns natürlich auch stark voneinander. Jede*r hat eigene Interessen. Und jede Lebenslage benötigt auch andere Angebote.

Das sozialwerk.LGBT+ setzt sich für die Belange von Queermenschen, ihren Angehörigen und Freunden ein. Insbesondere bietet das sozialwerk.LGBT+  Beratungs-, Bildungs-, Vernetzungs-, Kommunikations- und Kulturangebote an. Das sozialwerk.LGBT+ setzt sich für Chancengleichheit des queeren Lebens in allen Belangen ein und strebt die Zusammenarbeit mit anderen gleichgerichteten Organisationen an.

 
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PRESSE-
ARCHIV

Wo über uns berichtet wurde.... Haben wir einen Bericht vergessen? Teile ihn uns gerne mit! holger@sozialwerk.lgbt

 

  1. 6. Dezember 2021 Queers brauche immer eine Extrawurst! sozialwerk.LGBT+ gewinnt Award Pressemitteilung

  2. 18. November 2021 Männer müssen endlich Taten folgen lassen Vilan24

  3. 17. November 2021 Frauen* haben es erkannt, Männer müssen endlich Taten folgen lassen! Pressemitteilung

  4. 13. Oktober 2021 LGBTIQ-Verein wird von Jugendlichen angefeindet 20minuten

  5. 12. Oktober 2021 Homophobe Attacken auf offener Strasse suedostschweiz

  6. 12. Oktober 2021 Über queere Menschen informiert Werdenberger Obertoggenburger

  7. 8. Oktober 2021 Coming Out Day 2021 Pressemitteilung

  8. 28. September 2021 Feiern mit Hochzeitstorte und Champagner Südostschweiz

  9. 28. September 2021 Verein sozialwerk.LGBT+ mit Geschäftsleitung Podcast Oberstufe Albulatal

  10. 27. September 2021 Zwei Menschen, zwei Sichtweisen: Was nach dem Ja zur Vorlage «Ehe für alle» folgen könnte St. Galler Tageblatt

  11. 27. September 2021 Graubünden lässt die Hochzeitsglocken läuten Südostschweiz

  12. 26. September 2021 Bun resultat – i dovra vinavant blera lavur RTR 

  13. 26. September 2021 Telesguard da votaziun dals 26.09.2021 RTR 

  14. 14. September 2021 Lesendenbrief: Junge Menschen leiden. Ehe für alle ist ein Ausweg! Bezirksamtsblatt

  15. 12. September 2021 “JA zur Ehe für alle“ Team verwandelt Graubünden in Buntbünden Pressemitteilung

  16. 5. September 2021 sozialwerk.LGBT+ mit überwältigender Präsenz an Zürich Pride 2021 Pressemitteilung

  17. 1. September 2021 Junge Menschen leiden. Ehe für alle ist ein Ausweg! Pressemitteilung

  18. 26. August 2021 Neue Projekte sollen queeren Menschen Perspektiven eröffnen Werdenberger Obertoggenburger, Webseite/html

  19. 23. August 2021 Neuer Vorstand und neue Vision beim sozialwerk.LGBT+ Pressemitteilung Webseite/html

  20. 19. August 2021 Die Weiterentwicklung von Chur wird unter die Lupe genommen Südostschweiz Webseite/html

  21. 19. August 2021 Churer Entwiklungskonzept steht in der Kritik GR Heute Webseite/html

  22. 17. August 2021 «Städte sind für Menschen gemacht!» Pressemitteilung Webseite/html

  23. 8. August 2021 Sommeranlass der SP Werdenberg mit dem sozialwerk.LGBT+: «Es besteht Nachholbedarf beim Beratungsangebot für queere Menschen» Werdenberger Obertoggenburger, Webseite/html

  24. 4. August 2021 GAYmeinsame Sache: Sommeranlass der SP Werdenberg mit dem sozialwerk.LGBT+ gemeinsame Pressemitteilung SP Werdenberg, Webseite/html

  25. 27. Juli 2021 Mehr Power für die queere Community in der Region Werdenberger Obertoggenburger, Webseite/html

  26. 25. Juli 2021 Mit noch mehr Power für die Queere Community in Graubünden und der Ostschweiz eigene Pressemitteilung, Webseite/html

  27. 29. Juni 2021 "Ich habe Hass und Gewalt erlebt": Queere Menschen aus der Region fühlen sich diskriminiert - was sie von der Gesellschaft erwarten Werdenberger Obertoggenburger, Webseite/html

  28. 28. Juni 2021 Befürworter der Ehe für alle tauchen den Buchsen Marktplatz in ein Farbenmeer Werdenberger Obertoggenburger, Webseite/html

  29. 27. Juni 2021 Kampagnenauftakt Ja zur Ehe für Alle - ein Riesenerfolg eigene Pressemitteilung, Webseite/html

  30. 26. Juni 2021 Engagement für mehr Toleranz & Sexualität ist Teil der Identität Werdenberger & Obertoggenburger, Printausgabe (PDF, Scan)

  31. 26. Juni 2021 Aufholbedarf in der Region: Der Verein sozialwerk.LGBT+ setzt sich für mehr Rechte und Toleranz ein St. Galler Tageblatt, Onlineausgabe

  32. 24. Juni 2021 Ehe für Alle: "Diesen Sonntag wird Buchs bunt, bunter den je!" Werdenberger Aktuell, Webseite/html

  33. 17. Juni 2021 treff.LGBT+ queeres Jugendzentrum Chur schlägt Alarm. Das Schicksal von 7'000 queeren Kinder und Jugendlichen ist dem Nationalrat egal!?  

  34. 19. Mai 2021 «Die Dunkelziffer ist zweifellos hoch»: Die St.Galler Regierung will Hassdelikte gegen Minderheiten statistisch erfassen St. Galler Tagblatt

  35. 17. Mai 2021 Des banderoles anti-homophobie vandalisées dans la nuit lemartin.ch, Onlineausgabe

  36. 17. Mai 2021 Bandiere arcobaleno distrutte, l'ira della comunità LGBTQ+ tio/20min, Onlineausgabe

  37. 17. Mai 2021 Rondo News - LBGTQ-Tag Aktionen und Störungen Lokalnachrichten Südostschweiz TV, ab Minute 3:10

  38. 17. Mai 2021 100 Regenbogenfahnen abgerissen und zerstört Mannschaft Magazin, online

  39. 17. Mai 2021 LGBT-Plakate runtergerissen: «Krasser Ausdruck von Feindlichkeit» FM1 Today, Webseite & Video

  40. 17. Mai 2021 Di internaziunal da LGBTQ+ er a Cuira RTR, TV romanisch

  41. 17. Mai 2021 80 Regenbogen-Plakate in Buchs zerrissen – Verein Sozialwerk.LGBT+ ist enttäuscht: «Das hat uns schwer getroffen»Webseite Werdenberger / Obertoggenburger

  42. 17. Mai 2021 Angriff auf LGBTQ-Aktion in Buchs SG, Unbekannte zerstören über 100 Regenbogenfahnen Webseite 20 Minuten

  43. 17. Mai 2021 Tag gegen Homophobie: Vandalen zerstören Aktion in Buchs TVO Aktuell, Nachrichten Beitrag

  44. 17. Mai 2021 Ein bunter Feiertag – in Chur und international Südostschweiz, Internetseite der Somedia

  45. 17. Mai 2021 100 Regenbogenfahnen in Buchs abgerissen und zerstört Medienmitteilung Pinkcross

  46. 17. Mai 2021 So bunt war der IDAHOBIT 2021! queer.de, Online

  47. 17. Mai 2021 Eil Medienmitteilung zum IDAHOBIT 2021: Homo-bi-trans-interphobes Verhalten ausgerechnet am IDAHOBIT 2021 eigene Pressemitteilung, Webseite/html

  48. 12. Mai 2021 büwo: Queeres Leben - Der Verein sozialwerk.LGBT+ im Porträt Leitartikel Büwo, PDF

  49. 10. Mai 2021 Die LGBTIAQ+ Vereine der Ostschweiz setzen ein buntes Zeichen gegen Hass anlässlich IDAHOBIT eigene Pressemitteilung, Webseite/html

  50. 24. April 2021 Südostschweiz, Leser*innenbrief: Ein Teil der Normalität sein Leser*innenbrief, PDF-Scan

  51. 10. April 2021 Geballte Kompetenz für Queerjugendliche aus Chur und Graubünden eigene Pressemitteilung, Webseite/html

  52. 28. März 2021 LIEWO Sonntagszeitung: Sonntagsgipfel "Es geht um Realitäten" Ehe für alle Printausgabe, PDF-Version Artikel

  53. 1. März 2021 Churer Magazin: Am Ende des Regenbogens Printausgabe, PDF-Scan Artikel

  54. 25. Februar 2021 Radio SRF 1 News: Regionaljournal Graubünden Lokalnachrichten Radio SRF 1, ab Minute 11:57

  55. 11. Februar 2021 Südostschweiz: Ein Regenbogen prangt jetzt über Graubünden Südostschweiz, Internetseite der Somedia

  56. 9. Februar 2021 SO Informiert: Anlaufstelle LGBT Lokalnachrichten Südostschweiz TV, ab Minute 7

  57. 29. Janaur 2021 Mannschaft Magazin: «treff.LGBT+» – Erste Anlaufstelle für Queers in Chur öffnet Queeres Printmedien mit Onlineausgabe, Text 

  58. 28. Januar 2021 Pressemitteilung sozialwerk.LGBT+: Am Ende des Regenbogens... öffnet der treff•LGBT+ die Türen! eigene Pressemitteilung, PDF


 

VEREINSANSCHRIFT

sozialwerk.LGBT+ | treff•LGBT+
Goldgasse 4
7000 Chur

info(at)sozialwerk.lgbt


www.sozialwerk.lgbt
www.treff.lgbt
www.whatever.lgbt


Telefon: +41 76 389 51 00

UID CHE-402.428.434

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VORSTAND

Alicia (Lissy) Rüedi, Björn Niggemann, Gino (Gin) Montalta, Gian-Andri (Gianni) Rust & Cécile Weber

Image by Chris Lee

MITARBEITENDE

Holger Niggemann, Geschäftsleitung, Beratungsarbeit, Jugendarbeit

Viktoriya Schiefer, Jugendarbeiterin

Elia Deplazes, Jugendarbeiter

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MEILENSTEINE

  • August 2021: Anstellung Elia Deplazes, Jugendarbeiter & Beratung, 20 Stellenprozent

  • April 2021: Anstellung Viktoriya Schiefer, Jugendarbeiterin, 10 Stellenprozent

  • Februar 2021: Anstellung Holger Niggemann für Beratung & Jugendarbeit, 20 Stellenprozent; neue Angebote: Walk 'n Talk in Buchs SG und Chur GR, offener Bürotalk – für jedes Alter

  • Januar 2021: Eröffnung des treff.LGBT+ in Chur als erstes queeres Jugendzentrum der Schweiz

  • Dezember 2020: Anmietung von Räumen in der Goldgasse 4, Chur fürqueere Jugendarbeit und zur Stabilisierung der Jugendgruppe Whatever

  • September 2020: Erzählcafés zum Coming Out in Davos und Landquart an den Tagen der Psychischen Gesundheit GR​

  • März 2020: Gründung des queeren Stammtisches Buchs unter dem Dach vom sozialwerk.LGBT+

  • Februar 2020: Vereinsgründung sozialwerk.LGBT+ zusammen mit Personen von Whatever, dem queeren Stammtisch Chur und der Aidshilfe Graubünden; Ziel: Trägerverein für Whatever und den queeren Stammtisch Chur

  • Januar 2020: Strassenaktion zur Erweiterung der Antirassismusstrafnorm in Chur zusammen mit Whatever und Aidshilfe Graubünden

  • Herbst 2019: Björn Niggemann engagiert sich bei der Initiative zur Erweiterung der Antirassismusstrafnorm

 
 

VEREINSSTATUTEN

13. Februar 2020

1. Name und Sitz


Unter dem Namen «sozialwerk.LGBT+» besteht ein Verein im Sinne von Art. 60 ff. ZGB mit Sitz in Chur. Das sozialwerk.LGBT+ ist politisch und konfessionell unabhängig, gemeinnützig und mildtätig.

2. Ziel und Zweck

Das sozialwerk.LGBT+ setzt sich für die Belange von Queermenschen, ihren Angehörigen und Freund*Innen ein. Insbesondere bietet das sozialwerk.LGBT+ Beratungs-, Bildungs-, Vernetzungs-, Kommunikations- und Kulturangebote an. Das sozialwerk.LGBT+ setzt sich für Chancengleichheit, der Vielfalt des queeren Lebens in allen Belangen und der sexuellen Gesundheit ein und strebt die Zusammenarbeit mit anderen gleichgerichteten Organisationen an. Das sozialwerk.LGBT+ verfolgt keine kommerziellen Zwecke und arbeitet nicht gewinnorientiert. Die Organe sind ehrenamtlich tätig.

Als Leitfaden für die Definition von Queer gilt nicht abschliessend die Aufzählung von Homo-, Bi- und Pansexuellen, Asexuellen, Intergeschlechtlich und Transgender gelten.

3. Mittel


Zur Verfolgung des Vereinszwecks verfügt das sozialwerk.LGBT+ über folgende Mittel:
- Mitgliedsbeiträge
- Erträge aus eigenen Veranstaltungen
- Subventionen
- Erträge aus Leistungsvereinbarungen
- Spenden und Zuwendungen aller Art
Die Mitgliedsbeiträge werden jährlich durch die Mitglieder*Innenversammlung festgesetzt. 
Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

4. Mitgliedschaft


Mitglieder*Innen können natürliche und juristische Personen werden, die den Vereinszweck unterstützen. Bei natürlichen Personen unter 18 Jahren muss der Mitgliedsantrag von einem gesetzlichen Erziehungsberechtigten unterzeichnet werden.
Personen, die sich in besonderem Masse für den Verein oder den Vereinszweck eingesetzt haben, kann auf Vorschlag des Vorstands durch die Mitglieder*Innenversammlung die Ehrenmitgliedschaft verliehen werden. Aus einer Ehrenmitgliedschaft entstehen keine weiteren Rechte und Pflichten zwischen sozialwerk.LGBT+ und Ehrenmitglider*innen.
Aufnahmegesuche sind an den Vorstand zu richten; Mitgliede*rinnen werden automatisch aufgenommen, in Ausnahmefällen kann der Vorstand gemäss Ziffer 6 Mitglieder*innen unmittelbar wieder ausschliessen.

5. Erlöschen der Mitgliedschaft


Die Mitgliedschaft erlischt
- Bei natürlichen Personen durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
- Bei juristischen Personen durch Austritt, Ausschluss oder Auflösung der juristischen Person.

6. Austritt und Ausschluss


Ein Austritt aus dem sozialwerk.LGBT+ ist jederzeit möglich. Das Austrittsschreiben muss mindestens 14 Tage vor der ordentlichen Mitglieder*Innenversammlung schriftlich an den Vorstand gerichtet werden. Für das angebrochene Jahr ist der volle Mitgliedsbeitrag zu bezahlen.
Mitglieder*Innen können jederzeit ohne die Angabe von Gründen vom Vorstand ausgeschlossen werden. Der Vorstand fällt den Ausschlussentscheid; das Mitglied kann den Ausschlussentscheid an die Mitglieder*Innenversammlung weiterziehen. 
Bleibt ein Mitglied trotz Mahnung den Mitgliedsbeitrag schuldig, kann es vom Vorstand automatisch ausgeschlossen werden. 

7. Organe des sozialwerk.LGBT+

Die Organe des sozialwerk.LGBT+ sind
a. Mitglieder*Innenversammlung
b. Vorstand
c. Revisionsstelle

8. Mitglieder*innenversammlung

Das Oberste Organ von sozialwerk.LGBT+ ist die Mitglieder*Innenversammlung. Eine ordentliche Mitglieder*Innenversammlung findet einmal jährlich statt. 
Zur Mitglieder*Innenversammlung werden die Mitglieder*Innen 14 Tage im Voraus schriftlich unter Angabe der Traktanden eingeladen. Einladungen via elektronischer Kommunikation (Email, SMS, WhatsApp etc.) sind gültig.
Anträge zuhänden der Mitglieder*innenversammlung sind spätestens 7 Tage vorher schriftlich an den Vorstand zu richten. 
Der Vorstand oder 1/5 der Mitglieder*innen können jederzeit die Einberufung einer ausserordentlichen Mitglieder*innenversammlung unter Angabe des Zwecks verlangen. Die Versammlung hat spätestens 8 Wochen nach Eingang des Begehrens zu erfolgen.
Die Mitglieder*Innenversammlung hat die folgenden unentziehbaren Aufgaben und Kompetenzen:
- Genehmigung des Protokolls der letzten Mitglieder*innenversammlung
- Genehmigung des Jahresberichts des Vorstands
- Entgegennahme des Revisionsberichts und Genehmigung der Jahresrechnung
- Entlastung des Vorstands
- Wahl des Vorstands sowie der Kontrollstelle
- Festsetzung des Mitgliedsbeitrags
- Kenntnisnahme des Jahresbudgets
- Kenntnisnahme des Tätigkeitsprogramms
- Beschlussfassung über Anträge des Vorstands und der Mitglieder*Innen
- Änderungen der Statuten
- Entscheidung über Ausschlusse von Mitglieder*innen.
- Beschlussfassung über Auflösung des Vereins und die Verwendung des Liquidationserlöses
Jede ordnungsgemäss einberufene Mitglieder*innnenversammlung ist unabhänig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder*Innen beschlussfähig.
Die Mitglieder*Innen fassen die Beschlüsse mit einfachem Mehr. Bei Stimmengleichheit kann ein Beschluss nicht gefasst werden.
Statutenänderungen benötigen die Zustimmung einer Zweidrittelmehrheit der Stimmberechtigten.
Über die gefassten Beschlüsse wird Protokoll geführt.

9. Vorstand

Der Vorstand besteht mindestens aus drei Personen.
Die Amtszeit beträgt ein Jahr. Wiederwahl ist möglich.
Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte und vertritt den Verein nach aussen.
Er erlässt Reglemente.
Er kann Arbeitsgruppen und Fachgruppen einsetzen.
Er kann für die Erreichung der Vereinsziele Personen gegen eine angemessene Entschädigung anstellen oder beauftragen.
Der Vorstand verfügt über alle Kompetenzen, die nicht von Gesetzes wegen oder gemäss dieser Statuten einem anderen Organ übertragen sind.

Im Vorstand sind folgende Ressorts vertreten:
a) Präsidium
b) Vizepräsidium
c) Finanzen
d) Aktuariat
e) Jugendarbeit
f) Medien & Kommunikation

Der Vorstand konstituiert sich selber, eine Ämterkumulation ist möglich.
Der Vorstand versammelt sich, sooft es die Geschäfte verlangen. Jede Vorständ*in kann unter Angaben der Gründe die Einberufung einer Sitzung verlangen.
Sofern kein Vorstandsmitglied mündliche Beratung verlangt, ist die Beschlussfassung auf dem Zirkularweg (auch elektronische Kommunikation) gültig.
Der Vorstand ist grundsätzlich ehrenamlich tätig, er hat Anrecht auf Vergütung der effektiven Spesen.

10. Revisionsstelle

Die Mitglieder*innenversammlung wählt eine Revisionsstelle oder eine juristische Person, welche die Buchführung kontrolliert und mindestens einmal jährlich eine Stichkontrolle durchführt.
Die Revisionsstelle erstattet dem Vorstand zu Händen der Mitglieder*innenversammlung Bericht und Antrag.
Die Amtszeit beträgt ein Jahr. Eine Wiederwahl ist möglich.

11. Zeichnungsberechtigung

Das sozialwerk.LGBT+ wird verpflichtet durch Kollektivunterschrift zweieri Mitglieder*innen des Vorstands.

12. Haftung

Für die Schulden des Vereins haftet nur das Vereinsvermögen. Eine persönliche Haftung der Mitglieder*Innen ist ausgeschlossen.

13. Auflösung des Vereins

Die Auflösung von des sozialwerk.LGBT+ durch Beschluss einer zu diesem Zweck einberufenden Mitglieder*innenversammlung kann mit einem Stimmenmehr von Zweidrittel der anwesenden Mitglieder*Innen beschlossen werden.

Bei einer Auflösung von des sozialwerk.LGBT+ fällt das Vereinsvermögen an eine steuerbefreite Organisation, welche den gleichen oder einen ähnlichen Zweck verfolgt. Die Verteilung des Vereinsvermögens unter den Mitglieder*Innen ist ausgeschlossen.

14. Inkrafttreten

Diese Statuten wurden an der Gründungsversammlung vom 13. Februar 2020 angenommen und sind mit diesem Datum in Kraft getreten. 

 

DANKE FÜR DEINE SPENDE

Der Verein sozialwerk.LGBT+ ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Alle unsere Angebote werden fast ausschliesslich durch private Spenden ermöglicht (Webseite, Vereinsräume, Beratungsangebote, Öffentlichkeitsarbeit, Jugendarbeit). Daher sind wir für jede Unterstützung dankbar!

Spendenkonto:

sozialwerk.LGBT+

Goldgasse 4

7000 Chur

IBAN: CH50 0020 8208 1335 8840 G


BIC/SWIFT: UBSWCHZH80A
Bank: UBS, 7001 Chur

Spenden ab 100 CHF erhalten auf Nachfrage eine Bescheinigung für die Steuererklärung und sind daher in den meisten Fällen abzugsfähig! 

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