UNSERE VISION

Queere Menschen sollen genauso frei Leben können, wie heterosexuelle Menschen – egal ob Nachtclub, Flirt, Bar, Berufsleben, Gehalt, Familienleben, Schule, Sportverein… Queere Symbole sollen den gleichen Stellenwert haben dürfen wie hetero Symbole. IDAHOBIT, Coming Out Day, Prides und spezielle Queerlokalitäten müssen obsolet werden.

Doch bis dahin ist noch ein langer Weg zu gehen, denn trotz «Ehe für alle» (ab Juli 2022) und Erweiterung der Antirassismusstrafnorm (im Jahr 2021) werden queere Menschen immer noch ausgeschlossen, diskriminiert, beschimpft, bedroht und verprügelt. 

 

Queer ist immer noch ein gesellschaftliches Stigma – in Familie, Kindergarten, Schule, Ausbildung, Lehre, Beruf, Sport, Vereinswesen, Kultur, Religion und Freizeit – leider zu oft auch noch bei Strafverfolgungsbehörden, Justiz und Politik.


Wir setzen uns ein für queerwelcome und queerfriendly – also für eine offene und inklusive Gesellschaft. Dazu braucht es Angebote, welche aus der queeren Gemeinschaft heraus kreiert werden und in denen sich queere Menschen einsetzen können. Damit stärken wir queere Menschen und LGBTIAQ-Unterstützende für Dekonstruktion (Auflösung) der Heteronormativität.

 

QUEERE REALITÄT

Anzug aus dem unserem Jahresbreicht 2021

In unserm Alltag widerfährt uns sehr viel Hass und Gewalt. Unseren Ehrenamtlichen waren fast bei allen Strassen-/Platzaktionen übergriffen ausgesetzt. Sie wurden beleidigt (z.B. scheiss Schwuchteln) oder bedroht. Ähnliches begegnet uns in den Gesprächen an den Stammtischen, im treff.LGBT+ oder in der Beratung, wo queere Menschen sehr häufig ihre Gewalterfahrungen schildern. Viel zu häufig müssen wir Menschen raten, ihr erlebtes anzuzeigen und die Opferhilfe mit beizuziehen. 

 

In Buchs SG wurden uns währende der Fussball WM 2021 zweimal die Regenbogenfahren aus d’Gass gestohlen. Das «oba aba» aus Chur meldete, dass die Regenbogenflagge vorm Geschäft insgesamt acht mal mutwillig beschädigt, abgerissen und/oder angezündet wurde. Weitere Fälle bezüglich privaten Regenbogenflaggen in Chur GR und Buchs SG sind uns ebenfalls bekannt.Daneben wurde uns berichtet, dass die Regenbogenflagge aus dem Jugendraum in Buchs SG gestohlen wurde, öffentlich verbrannt und davon ein Video ins Internet gestellt wurde. 


Im Abstimmungskampf für die «Ehe für alle» wurden Plakate zerstört, überklebt mit hasserfüllten Botschaften und Diffamierungen; verschieden «Ehe für alle Flaggen» auf Privatgrund entwendet und/oder beschädigt. 

Und auch im Internet auf Facebook und Co schlägt queeren Menschen Hass entgegen. So wurden queere Mitmenschen aus der Facebookgruppe «aus Buchs» geschmissen, weil sie sich homophobe Sprüche und Beleidigungen nicht gefallen liessen. Die Gruppenadministration findet, über queeres Leben muss in ihrer Gruppe nicht gesprochen oder informiert werden (Zitat). 


Übergriffe gegen queere Menschen – Hatecrime – wird leider viel zu oft bagatellisiert oder ignoriert. Es fehlen klare Aussagen von der Politik dazu, dass Hatecrime nicht akzeptiert wird und sie sich für queerwelcome einsetzt.


Dabei wäre es so leicht sich gegen Hatecrime einzusetzen: Gemeinden, Stadte und Kantone könnten am IDAHOBIT (17. Mai), Coming Out Day (11. Oktober) und/oder im Pridemonth (Juni) die Regenbogenflaggen an öffentlichen Plätzen oder Gebäuden hissen. Privatmenschen und Unternehmen können queere Symbole aufhängen und wir alle müssen Opfer von Hatecrime ernst nehmen! 

- denn nur so ist unsere Gesellschaft inklusiv.

Weitere Informationen und Statistiken zum Thema Hatecrime gegen LGBTIAQ+ Menschen erhalten sie bei den Dachorganisationen Pinkcross, LOS, TGNS oder bei der LGBT-Helpline 

unter www.lgbt-helpline.ch bzw. https://www.pinkcross.ch/de/unser-einsatz/politik/hate-crime

 
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SEXUELLE RECHTE

Für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind sexuelle Rechte untrennbar mit der Gesundheit von Menschen verknüpft. Die sexuellen Rechte beruhen auf grundlegenden internationalen Menschenrechtsstandards: Sie sind integraler Bestandteil der UNO-Konventionen, die verbindlich sind. Auch die Schweiz hat diesen Menschenrechten verbindlich zugestimmt!

 

«Die International Planned Parenthood Federation (IPPF) hat die sexuellen Rechte systematisch und detailliert von den Menschenrechten abgeleitet. In der IPPF-Erklärung zu den sexuellen Rechten von 2008 sind sie in 10 Artikeln konkretisiert:

  • Recht auf Gleichstellung

  • Recht auf Partizipation

  • Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit 

  • Recht auf Privatsphäre

  • Recht auf Selbstbestimmung 

  • Recht auf Gedanken- und Meinungsfreiheit

  • Recht auf Gesundheit 

  • Recht auf Bildung und Information

  • Recht auf Ehe und Familie 

  • Recht auf Rechenschaft und Entschädigung»

(Sexuelle Gesundheit Schweiz, 31.12.2021)


Weitere Informationen zu den sexuellen Rechten

 
Regenbogenflagge über Buchs SG
Regenbogengrafitti auf der Quaderwiese in Chur
Regenbogenherz
Regenbogenstein
 

Viele Worte lesen sich einfach, doch manchmal ist man froh über eine Definition. Hier findest du unsere Definitionen und Erläuterungen.

QUEER

ist ein Sammelbegriff für Homo-, Bi- und Pansexuell, Asexuell, Intergeschlechtlich und Transgender. Queer ist als Sammelbegriff aber nicht abschliessend. Unter Queer hat auch Heterosexualität und Heteroromantik ihren Platz. Das Wort queer ist niemals ausgrenzend, sondern immer mit einschliessend!

GAY UND SCHWUL

Oft werden/wurden queere Menschen mit dem Wort Gay beleidigt. Ursprünglich war es eine Beleidigung für Männer die Sex mit Männern haben. Doch die queere Gemeinschaft hat dem Wort durch Nutzung als Selbstbezeichung eine neue Bedeutung gegeben. Gay dient nun häufig als Sammelbegriff für queere Menschen.
Das Wort Schwul wird im Deutschen oft synonym für Gay gebraucht. Immer noch wird es als Beleidigung benutzt, obwohl schwule Männer es schon lange als Eigenbezeichung nutzen. Der Ursprung liegt aber garnicht in einer Beleidigung sondern kommt vom Wort schwül. Schwül bedeutet lauwarm. Wieso nun aus lauwarm ein Wort für "Warme Brüder" geworden ist.... Homosexuell ist übrigens ebenfalls kein positiv besetztes Wort für die queere Gemeinschaft, denn dieses Wort hat seinen Ursprung als Krankheitsbezeichung! Früher galten Männer, die mit Männern sex haben als krank, brauchten Therapie und und und. Seit 1998 ist aber Homosexualität keine Krankheit mehr und wir Menschen wissen, dass es sich einfach nur um Liebe handelt!

LGBT, LGBT+, LSBT, LGBTIAQ*, LGBTIA-QUEER

Hierbei handelt es sich um ein Kürzel. 
L steht für Lesbe oder lesbisch,

G steht für Gay, Schwuler bzw. schwul,

B steht für bisexuell bzw. bi,

T steht für Transgender oder trans,

I steht für Intergeschlechtlich oder inter,

A für ace, asexuell oder amourös,

Q steht für queer oder questioning. Questioning bedeutet so viel wie «ich weiss es noch nicht» oder «wieso spielt mein Geschlechtsidentität oder meine sexuelle Orientierung eine Rolle».

Im deutschsprachigen Raum sind auch noch weitere, ähnliche Abkürzungen bekannt wie LSBT. Hier steht das S wieder für schwul oder Schwuler.

CIS & TRANS

Cis bedeutet, dass bei dieser Person die Geschlechtsmerkmale mit der Geschlechteridentität übereinstimmen: z.B. eine Frau, die mit dem weiblichen Geschlecht geboren wurde und deren Geschlechtsidentität ebenfalls weiblich ist, ist eine cis Frau. Das Gegenteil von cis ist trans. Cis und trans sind Adjektive und werden daher kleingeschrieben und ohne Bindestrich dem Wort vorangestellt.

SEXUELLE ORIENTIERUNG

ist die Orientierung, welche den Ausschlag gibt, zu was für Menschen wir uns hingezogen fühlen. Eine Frau, die sich sexuell ausschliesslich zu Frauen hingezogen fühlt, hat vermutlich eine homosexuelle Orientierung. Ein Mann, der sich sexuell ausschliesslich zu Frauen hingezogen fühlt, hat vermutlich eine heterosexuelle Orientierung. Es ist zu beachten, dass die Übergänge zwischen den sexuellen Orientierungen sehr fliessend sind, die sexuelle Orientierung nur vom Individuum selber benannt werden und sich auch mit der Zeit verändern kann.

SEXUELLE IDENTITÄT

Die eigene sexuelle Identität wird nur vom Individuum selbst formuliert. Dabei kann das Verhalten von der Identität abweichen: z.B. definieren sich viele Männer, welche gelegentlich Sex mit Männern haben, als heterosexuell - für sie kommt nur eine Partnerschaft mit einer Frau in Frage.

GENDERIDENTITÄT

Die Genderidentität ist Teil des Selbsterlebens eines Menschen und damit Teil seiner Identität, in die auch andere Rollen, mit denen sich eine Person identifiziert, eingehen. Damit drückt sie sich „auch im Geschlechtsrollenverhalten aus, also in all dem, was jemand tut oder lässt, um zu zeigen, dass er sich als Mann, als Frau, oder ‚irgendwie dazwischen‘ empfindet.“ Die Geschlechtsidentität ist eine „evolutionär sehr junge, spezifisch menschliche, hochkomplexe Eigenschaft.

BIOLOGISCHE GESCHLECHTLICHKEIT

Bei der Geburt wird uns ein Geschlecht zugeschrieben. Dieses Geschlecht wird oftmals nur anhand der äusserlichen Geschlechtsmerkmale festgelegt oder wird auf die Geschlechtschromosomen zurückgeführt.

GESCHLECHTLICHES ERSCHEINUNGSBILD

Das geschlechtliche Erscheinungsbild ist unabhängig von der biologischen Geschlechtlichkeit und der Genderidentität. Sie ist abhängig davon, wie andere Menschen das Erscheinungsbild wahrnehmen: z.B. Personen, welche einen Bart tragen, Hosen anhaben und ihre Harre kurz tragen, können schnell als männlich kategorisiert werden, müssen sich aber selber nicht als männlich empfinden und keinen Penis und Hoden haben.

QUEERNORMATIV

Ein queernormativer Raum ist ein Ort, an dem Queersein zur Norm gehört und nicht erklärt oder begründet werden muss.

HETRONORMATIV

bedeutet, dass die Menschen in der Lebenswelt z.B. von Jugendlichen meistens heterosexuell sind. Es ist auch ein Hinweis auf das Fehlen von alternativen Rollen- & Vorbildern.

ZWEIGESCHLECHTLICH ODER BINÄRGESCHLECHTLICH

(auch binär) bedeutet, dass in unserer Welt fast alles auf die Geschlechter Frau (weiblich) und Mann (männlich) ausgelegt ist. Dahingegen geht das sozialwerk.LGBT+ (und viele Wissenschaftler*innen) davon aus, dass es noch mehr Geschlechter dazwischen und darüber hinaus gibt (Transgender, Intergeschlechtliche, Non-Binäre, etc.).

* + :

Das Gendersternchen, Genderplus oder Genderdoppelpunkt wollen die Vielfalt von Gendern, Geschlecht und Identität umfassen. Z.B. mit Gäst*innen sollen nicht nur männliche und weibliche Personen angesprochen werden, sondern auch Personen, die sich zwischen diesen Geschlechtern befinden. Steht das Sternchen oder das Plus am Ende von LGBT / LGBTIAQ etc. wird damit zum Ausdruck gebracht, dass diese Abkürzungen nicht alle Möglichkeiten beinhalten und somit für noch mehr stehen kann.


Für uns ist die einzige richtige Schreibweise das Gendersternchen, denn es ist das von der LGBTIAQ+ Gemeinschaft selbstkreierte Symbol. Egal für welches Symbol sich entschieden wird, für Sehbeeinträchtigte stellen alle Varianten ein Hindernis dar. Es wird daher generell empfohlen, genderneutral (z.B. Lehrperson) zu formulieren.

 
Zeitungen

PRESSE-
ARCHIV

Wo über uns berichtet wurde.... Haben wir einen Bericht vergessen? Teile ihn uns gerne mit! holger@sozialwerk.lgbt

 

2022

  1. 28. August 2022 Ein langer Kampf steht noch bevor (PDF) Liewo

  2. 1. Juli 2022 Ehe für alle Südostschweiz TV

  3. 1. Juli 2022 Kaum gleichgeschlechtliche Eheschliessungen in Graubünden Südostschweiz 

  4. 1. Juli 2022 Ehe für alle" Radio RSO Infomagazin

  5. 30. Juni 2022 Quietezza tar uffizis civils Radio RTR

  6. 3. Juni 2022 Kampf um Toleranz: So rüstet sich die LGBTQ-Community für den Pride Month TVO

  7. 13. Mai 2022 Erstes queeres Jugendzentrum in Buchs – Vorstand sagt: «Darauf sind wir stolz» Tagblatt

  8. 22. März 2022 Ein neuer Verein eröffnet ein queeres Jugendzentrum in der Bahnhofstrasse Werdenberger Obertoggenburger

  9. 20. März 2022 Mit neuem Vorstand für queeres Leben... Pressemitteilung

  10. 13. März 2022 Apéro Holger Niggemann LIEWO Sonntagszeitung

  11. 8. März 2022 Niggemann: «Dazwischen gibt es viel» Saganserländer

  12. 5. März 2022 Gewalt gegen Transmenschen: Vater droht Kind mit Tod TVO

  13. 10. Februar 2022 «Hey, Schwuchtel»: Buchser spricht über Anfeindungen im Alltag und seine gesellschaftliche Vision Werdenberger & Obertoggenburger

  14. 20. Januar 2022 Schikanen und Hürden für LGBTQIA+-Community beseitigen – Kantonsräte fordern niederschwelliges Angebot an Anlaufstellen Tagblatt

2021

  1. 17. Dezember 2021 Mehr Community für junge Queers in der Schweiz Mannschaft Magazin

  2. 6. Dezember 2021 Queers brauche immer eine Extrawurst! sozialwerk.LGBT+ gewinnt Award Pressemitteilung

  3. 18. November 2021 Männer müssen endlich Taten folgen lassen Vilan24

  4. 17. November 2021 Frauen* haben es erkannt, Männer müssen endlich Taten folgen lassen! Pressemitteilung

  5. 14. Oktober 2021 Sozialwerk LGBT+ zweimal von Jugendlichen angegriffen Mannschaft Magazin

  6. 13. Oktober 2021 LGBTIQ-Verein wird von Jugendlichen angefeindet 20minuten

  7. 12. Oktober 2021 Homophobe Attacken auf offener Strasse suedostschweiz

  8. 12. Oktober 2021 Über queere Menschen informiert Werdenberger Obertoggenburger

  9. 8. Oktober 2021 Coming Out Day 2021 Pressemitteilung

  10. 28. September 2021 Feiern mit Hochzeitstorte und Champagner Südostschweiz

  11. 28. September 2021 Verein sozialwerk.LGBT+ mit Geschäftsleitung Podcast Oberstufe Albulatal

  12. 27. September 2021 Zwei Menschen, zwei Sichtweisen: Was nach dem Ja zur Vorlage «Ehe für alle» folgen könnte St. Galler Tageblatt

  13. 27. September 2021 Graubünden lässt die Hochzeitsglocken läuten Südostschweiz

  14. 26. September 2021 Bun resultat – i dovra vinavant blera lavur RTR 

  15. 26. September 2021 Telesguard da votaziun dals 26.09.2021 RTR 

  16. 14. September 2021 Lesendenbrief: Junge Menschen leiden. Ehe für alle ist ein Ausweg! Bezirksamtsblatt

  17. 12. September 2021 “JA zur Ehe für alle“ Team verwandelt Graubünden in Buntbünden Pressemitteilung

  18. 5. September 2021 sozialwerk.LGBT+ mit überwältigender Präsenz an Zürich Pride 2021 Pressemitteilung

  19. 1. September 2021 Junge Menschen leiden. Ehe für alle ist ein Ausweg! Pressemitteilung

  20. 26. August 2021 Neue Projekte sollen queeren Menschen Perspektiven eröffnen Werdenberger Obertoggenburger, Webseite/html

  21. 23. August 2021 Neuer Vorstand und neue Vision beim sozialwerk.LGBT+ Pressemitteilung Webseite/html

  22. 19. August 2021 Die Weiterentwicklung von Chur wird unter die Lupe genommen Südostschweiz Webseite/html

  23. 19. August 2021 Churer Entwiklungskonzept steht in der Kritik GR Heute Webseite/html

  24. 17. August 2021 «Städte sind für Menschen gemacht!» Pressemitteilung Webseite/html

  25. 8. August 2021 Sommeranlass der SP Werdenberg mit dem sozialwerk.LGBT+: «Es besteht Nachholbedarf beim Beratungsangebot für queere Menschen» Werdenberger Obertoggenburger, Webseite/html

  26. 4. August 2021 GAYmeinsame Sache: Sommeranlass der SP Werdenberg mit dem sozialwerk.LGBT+ gemeinsame Pressemitteilung SP Werdenberg, Webseite/html

  27. 27. Juli 2021 Mehr Power für die queere Community in der Region Werdenberger Obertoggenburger, Webseite/html

  28. 25. Juli 2021 Mit noch mehr Power für die Queere Community in Graubünden und der Ostschweiz eigene Pressemitteilung, Webseite/html

  29. 29. Juni 2021 "Ich habe Hass und Gewalt erlebt": Queere Menschen aus der Region fühlen sich diskriminiert - was sie von der Gesellschaft erwarten Werdenberger Obertoggenburger, Webseite/html

  30. 28. Juni 2021 Befürworter der Ehe für alle tauchen den Buchsen Marktplatz in ein Farbenmeer Werdenberger Obertoggenburger, Webseite/html

  31. 27. Juni 2021 Kampagnenauftakt Ja zur Ehe für Alle - ein Riesenerfolg eigene Pressemitteilung, Webseite/html

  32. 26. Juni 2021 Engagement für mehr Toleranz & Sexualität ist Teil der Identität Werdenberger & Obertoggenburger, Printausgabe (PDF, Scan)

  33. 26. Juni 2021 Aufholbedarf in der Region: Der Verein sozialwerk.LGBT+ setzt sich für mehr Rechte und Toleranz ein St. Galler Tageblatt, Onlineausgabe

  34. 24. Juni 2021 Ehe für Alle: "Diesen Sonntag wird Buchs bunt, bunter den je!" Werdenberger Aktuell, Webseite/html

  35. 17. Juni 2021 treff.LGBT+ queeres Jugendzentrum Chur schlägt Alarm. Das Schicksal von 7'000 queeren Kinder und Jugendlichen ist dem Nationalrat egal!?  

  36. 19. Mai 2021 «Die Dunkelziffer ist zweifellos hoch»: Die St.Galler Regierung will Hassdelikte gegen Minderheiten statistisch erfassen St. Galler Tagblatt

  37. 17. Mai 2021 Des banderoles anti-homophobie vandalisées dans la nuit lemartin.ch, Onlineausgabe

  38. 17. Mai 2021 Bandiere arcobaleno distrutte, l'ira della comunità LGBTQ+ tio/20min, Onlineausgabe

  39. 17. Mai 2021 Rondo News - LBGTQ-Tag Aktionen und Störungen Lokalnachrichten Südostschweiz TV, ab Minute 3:10

  40. 17. Mai 2021 100 Regenbogenfahnen abgerissen und zerstört Mannschaft Magazin, online

  41. 17. Mai 2021 LGBT-Plakate runtergerissen: «Krasser Ausdruck von Feindlichkeit» FM1 Today, Webseite & Video

  42. 17. Mai 2021 Di internaziunal da LGBTQ+ er a Cuira RTR, TV romanisch

  43. 17. Mai 2021 80 Regenbogen-Plakate in Buchs zerrissen – Verein Sozialwerk.LGBT+ ist enttäuscht: «Das hat uns schwer getroffen»Webseite Werdenberger / Obertoggenburger

  44. 17. Mai 2021 Angriff auf LGBTQ-Aktion in Buchs SG, Unbekannte zerstören über 100 Regenbogenfahnen Webseite 20 Minuten

  45. 17. Mai 2021 Tag gegen Homophobie: Vandalen zerstören Aktion in Buchs TVO Aktuell, Nachrichten Beitrag

  46. 17. Mai 2021 Ein bunter Feiertag – in Chur und international Südostschweiz, Internetseite der Somedia

  47. 17. Mai 2021 100 Regenbogenfahnen in Buchs abgerissen und zerstört Medienmitteilung Pinkcross

  48. 17. Mai 2021 So bunt war der IDAHOBIT 2021! queer.de, Online

  49. 17. Mai 2021 Eil Medienmitteilung zum IDAHOBIT 2021: Homo-bi-trans-interphobes Verhalten ausgerechnet am IDAHOBIT 2021 eigene Pressemitteilung, Webseite/html

  50. 12. Mai 2021 büwo: Queeres Leben - Der Verein sozialwerk.LGBT+ im Porträt Leitartikel Büwo, PDF

  51. 10. Mai 2021 Die LGBTIAQ+ Vereine der Ostschweiz setzen ein buntes Zeichen gegen Hass anlässlich IDAHOBIT eigene Pressemitteilung, Webseite/html

  52. 24. April 2021 Südostschweiz, Leser*innenbrief: Ein Teil der Normalität sein Leser*innenbrief, PDF-Scan

  53. 10. April 2021 Geballte Kompetenz für Queerjugendliche aus Chur und Graubünden eigene Pressemitteilung, Webseite/html

  54. 28. März 2021 LIEWO Sonntagszeitung: Sonntagsgipfel "Es geht um Realitäten" Ehe für alle Printausgabe, PDF-Version Artikel

  55. 1. März 2021 Churer Magazin: Am Ende des Regenbogens Printausgabe, PDF-Scan Artikel

  56. 25. Februar 2021 Radio SRF 1 News: Regionaljournal Graubünden Lokalnachrichten Radio SRF 1, ab Minute 11:57

  57. 11. Februar 2021 Südostschweiz: Ein Regenbogen prangt jetzt über Graubünden Südostschweiz, Internetseite der Somedia

  58. 9. Februar 2021 SO Informiert: Anlaufstelle LGBT Lokalnachrichten Südostschweiz TV, ab Minute 7

  59. 29. Janaur 2021 Mannschaft Magazin: «treff.LGBT+» – Erste Anlaufstelle für Queers in Chur öffnet Queeres Printmedien mit Onlineausgabe, Text 

  60. 28. Januar 2021 Pressemitteilung sozialwerk.LGBT+: Am Ende des Regenbogens... öffnet der treff•LGBT+ die Türen! eigene Pressemitteilung, PDF

 
 

VEREINSANSCHRIFT

sozialwerk.LGBT+ | treff•LGBT+
Goldgasse 4
7000 Ch​ur

info(at)sozialwerk.lgbt

vorname(at)sozialwerk.lgbt


www.sozialwerk.lgbt

www.treff.lgbt

www.queermachtschule.ch
www.whatever.lgbt


Telefon: +41 76 389 51 00

UID CHE-402.428.434

VORSTAND

Björn Niggemann, Fiona Kunfermann, Gianni Rust, Hans Jörg Buff, Nino Freuler und Saskia Balzers

MITARBEITENDE

Freya Mayer (Jugendarbeit), Holger Niggemann (Jugendarbeit/Geschäftsleitung), Lucas Erne (Jugendarbeit)

MITORGANISATION BEI

 

VEREINSSTATUTEN

20. März 2022

Vereinsstatuten sozialwerk.LGBT+


1. Name und Sitz
Unter dem Namen «sozialwerk.LGBT+» besteht ein Verein im Sinne von Art. 60 ff. ZGB mit Sitz in Chur. Das sozialwerk.LGBT+ ist politisch und konfessionell unabhängig, gemeinützig und mildtätig.


2. Ziel und Zweck
Das sozialwerk.LGBT+ setzt sich für die Belange von Queermenschen, ihren Angehörigen und Freund*innen ein. Insbesondere bietet das sozialwerk.LGBT+ Queermenschen Beratungs-, Bildungs-, Vernetzungs-, Kommunikations- und Kulturangebote an. Ferner setzt sich der Verein für Chancengleichheit des queeren Lebens in allen Belangen ein.
Das sozialwerk.LGBT+ verfolgt keine kommerziellen Zwecke und erstrebt keinen Gewinn. Die Organe sind ehrenamtlich tätig.
Als Leitfaden für die Definition von Queer kann nichtabschliessend die Aufzählung von Homo-, Bi- und Pansexuellen, Asexuellen, Intergeschlechtlich und Transgender gelten. 


3. Mittel
Zur Verfolgung des Vereinszwecks verfügt das sozialwerk.LGBT+ über folgende Mittel:

  • Mitmenschenbeiträge

  • Erträge aus eigenen Veranstaltungen

  • Subventionen

  • Erträge aus Leistungsvereinbarungen

  • Spenden und Zuwendungen aller Art

Die Mitmenschenbeiträge

werden jährlich durch die Versammlung der Mitmenschen (MV) festgesetzt.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.


4. Vereinsmitmensch
Vereinsmitmenschen können natürliche und juristische Personen werden, die den Vereinszweck unterstützen.
Personen, die sich in besonderem Masse für den Verein oder den Vereinszweck eingesetzt haben, kann auf Vorschlag des Vorstands durch die Versammlung der Vereinsmitmenschen die Ehrenmitmensch verliehen werden. Aus einer Ehrenmitmensch ergehen keine Rechte und Pflichten dem Verein und umgekehrt gegenüber.
Aufnahmegesuche sind an den Vorstand zu richten; über Aufnahme entscheidet der Vorstand.


5. Erlöschen der Vereinszugehörigkeit
Die Vereinszugehörigkeit erlischt

  • bei natürlichen Personen durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

  • bei juristischen Personen durch Austritt, Ausschluss oder Auflösung der juristischen Person.



6. Austritt und Ausschluss
Ein Austritt aus dem sozialwerk.LGBT+ ist jederzeit möglich. Das Austrittsschreiben muss mindestens 14 Tage vor der ordentlichen Versammlung der Vereinsmitmenschen schriftlich an den Vorstand gerichtet werden. Für das angebrochene Jahr ist der volle Mitmenschenbeitrag zu bezahlen.
Vereinsmitmenschen können jederzeit ohne die Angabe von Gründen vom Vorstand ausgeschlossen werden. Der Vorstand fällt den Ausschlussentscheid; der Vereinsmitmensch kann den Ausschlussentscheid an die Versammlung der Vereinsmitmenschen weiterziehen.
Bleibt ein Vereinsmitmensch trotz Mahnung den Mitmenschenbeitrag schuldig, kann es vom Vorstand automatisch ausgeschlossen werden.


7. Organe von des sozialwerk.LGBT+
Die Organe von des sozialwerk.LGBT+ sind

  • Versammlung der Vereinsmitmenschen

  • Vorstand

  • Revisionsstelle


8. Versammlung der Vereinsmitmenschen (MV)
Das Oberste Organ von sozialwerk.LGBT+ ist die Versammlung der Vereinsmitmenschen bzw. Mitmenschenversammlung (MV). Eine ordentliche MV findet einmal jährlich statt. Zur MV werden die Vereinsmitmenschen 14 Tage im Voraus schriftlich unter Angabe der Traktanden eingeladen. Einladungen via elektronischer Kommunikation (Email, SMS, WhatsApp etc.) sind gültig. Anträge zuhänden der MV sind spätestens 7 Tage vorher schriftlich an den Vorstand zu richten. Der Vorstand oder 1/5 der Vereinsmitmenschen können jederzeit die Einberufung einer ausserordentlichen MV unter Angabe des Zwecks verlangen. Die Versammlung hat spätestens 8 Wochen nach Eingang des Begehrens zu erfolgen.

Die MV hat die folgenden unentziehbaren Aufgaben und Kompetenzen:

  • Genehmigung des Protokolls der letzten MV

  • Genehmigung des Jahresberichts des Vorstands

  • Entgegennahme des Revisionsberichts und Genehmigung der Jahresrechnung

  • Entlastung des Vorstands

  • Wahl des Vorstands sowie der Kontrollstelle

  • Festsetzung des Mitmenschenbeitrags

  • Kenntnisnahme des Jahresbudgets

  • Kenntnisnahme des Tätigkeitsprogramms

  • Beschlussfassung über Anträge des Vorstands und der Vereinsmitmenschen

  • Änderungen der Statuten

  • Entscheidung über Ausschlusse von Vereinsmitmenschen.

  • Beschlussfassung über Auflösung des Vereins und die Verwendung des Liquidationserlöses

Jede ordnungsgemäss einberufene MV ist unabhänig von der Anzahl der anwesenden Vereinsmitmenschen beschlussfähig. Die Vereinsmitmenschen fassen die Beschlüsse mit einfachem Mehr. Bei Stimmengleichheit kann ein Beschluss nicht gefasst werden. Statutenänderungen benötigen die Zustimmung einer Zweidrittelmehrheit der Stimmberechtigten. Über die gefassten Beschlüsse wird Protokoll geführt.


9. Der Vorstand

Der Vorstand besteht mindestens aus drei Personen. Die Amtszeit beträgt ein Jahr. Wiederwahl ist möglich. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte und vertritt den Verein nach aussen. Er erlässt Reglemente. Er kann Arbeitsgruppen und Fachgruppen einsetzen. Er kann für die Erreichung der Vereinsziele Personen gegen eine angemessene Entschädigung anstellen oder beauftragen. Der Vorstand verfügt über alle Kompetenzen, die nicht von Gesetzes wegen oder gemäss dieser Statuten einem anderen Organ übertragen sind.


Im Vorstand sind folgende Ressorts vertreten:

  • Präsidium

  • Vizepräsidium

  • Finanzen

  • Aktuariat

  • Jugendarbeit

Der Vorstand konstituiert sich selber, eine Ämterkumulation ist möglich. Der Vorstand versammelt sich, sooft es die Geschäfte verlangen. Jede Vorständ*in kann unter Angaben der Gründe die Einberufung einer Sitzung verlangen.

Sofern kein Vorstandsmitmensch mündliche Beratung verlangt, ist die Beschlussfassung auf dem Zirkularweg (auch elektronische Kommunikation) gültig. Der Vorstand ist grundsätzlich ehrenamlich tätig, er hat Anrecht auf Vergütung der effektiven Spesen.


10. Revisionsstelle

Die MV wählt eine Revisionsstelle oder eine juristische Person, welche die Buchführung kontrolliert und mindestens einmal jährlich eine Stichkontrolle durchführt. Die Revisionsstelle erstattet dem Vorstand zu Händen der MV Bericht und Antrag. Die Amtszeit beträgt ein Jahr. Eine Wiederwahl ist möglich.


11. Zeichnungsberechtigung

sozialwerk.LGBT+ wird verpflichtet durch Kollektivunterschrift der Präsident*in zusammen mit einem weiteren Person aus dem Vorstand.


12. Haftung

Für die Schulden des Vereins haftet nur das Vereinsvermögen. Eine persönliche Haftung der Vereinsmitmenschen ist ausgeschlossen.


13. Auflösung des Vereins

Die Auflösung von des sozialwerk.LGBT+ durch Beschluss einer zu diesem Zweck einberufenden MV kann mit einem Stimmenmehr von Zweidrittel der anwesenden Vereinsmitmenschen beschlossen werden.


Bei einer Auflösung von des sozialwerk.LGBT+ fällt das Vereinsvermögen an eine steuerbefreite Organisation, welche den gleichen oder einen ähnlichen Zweck verfolgt. Die Verteilung des Vereinsvermögens unter den Vereinsmitmenschen ist ausgeschlossen.


14. Inkrafttreten

Diese Statuten wurden an der MV vom 20. März 2022 aktualisiert. angenommen und sind mit diesem Datum in Kraft getreten.

 

DANKE FÜR DEINE SPENDE

Der Verein sozialwerk.LGBT+ ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Alle unsere Angebote werden fast ausschliesslich durch private Spenden ermöglicht (Webseite, Vereinsräume, Beratungsangebote, Öffentlichkeitsarbeit, Jugendarbeit). Daher sind wir für jede Unterstützung dankbar!

Spendenkonto:

sozialwerk.LGBT+

Goldgasse 4

7000 Chur

IBAN: CH50 0020 8208 1335 8840 G


BIC/SWIFT: UBSWCHZH80A
Bank: UBS, 7001 Chur

Spenden ab 100 CHF erhalten auf Nachfrage eine Bescheinigung für die Steuererklärung und sind daher in den meisten Fällen abzugsfähig! 

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